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Naturwissenschaften – kreativ und spannend!

Zum Abschluss von „MINT – Die Stars von Morgen“ präsentierten Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse im Mathematikum in Gießen

„Mit einem Lüfter einen Luftwirbel zu erzeugen und diesen mit Styroporkügelchen sichtbar zu machen, dass finde ich spannend“, sagt Elias Mütze. Der 14-jährige Schüler der Burgwaldschule aus Frankenberg ist einer der 14 Teilnehmer des von Provadis organisierten und durchgeführten Projektes „MINT-Die Stars von Morgen“. Elias Mütze hat teilgenommen, weil er sich für Technik interessiert und später mal „etwas damit machen möchte“. Auf die Idee für sein Experiment ist er bei der Exkursion zur EXPERIMINTA im Rahmen des Workshops gekommen. Wie Elias haben noch fünf andere Frankenberger Schüler den Weg bis nach Gießen auf sich genommen, um mehr über MINT-Berufe zu erfahren und selbst ein naturwissenschaftliches Exponat zu erstellen. Auch Nicholas Kraus von der Theo-Koch-Schule in Grünberg interessiert sich für MINT-Berufe. Besonders den Beruf Fachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration findet er spannend, denn Nicholas arbeitet gerne am Computer.

Sarah Lengemann aus der Adolf-Reichwein-Schule in Friedberg ist das einzige Mädchen in der Schülergruppe. „Weil ich mich für Mathe interessiere, hat meine Lehrerin mir diesen Workshop empfohlen“, sagt sie. Für sie habe es sich auf jeden Fall gelohnt, mitzumachen. Besonders gefallen haben ihr die verschiedenen Vorträge der Ausbilder und Azubis, wie zum Beispiel von den Stadtwerken in Gießen. Genaue Vorstellungen von ihrem Beruf hat sie allerdings noch nicht. Es soll aber „Richtung Handwerk“ gehen. Als Experiment, das am Abschlusstag präsentiert wurde, hat sie den Aufbau einer Kettenreaktion mit vielen verschiedenen Kunststoffplättchen gewählt.

Frühzeitige Orientierung für die MINT-Berufe

Noch immer entscheiden sich zu wenig Schulabgänger für eine Ausbildung in den MINT-Berufen (Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Das Projekt „MINT – Die Stars von Morgen“ bietet interessierten Schülerinnen und Schülern eine frühzeitige Berufsorientierung mit Themen aus allen MINT-Bereichen und die Möglichkeit diese  an sechs Nachmittagen selbst kreativ zu erleben.

Innerhalb der Veranstaltungsreihe hatten die Schülerinnen und Schüler im Mathematikum die Möglichkeit, ein ganz eigenes Exponat aus dem MINT-Bereich zu planen und real herzustellen. Dabei wurden sie von den Provadis-Projektmitarbeiter/-innen professionell unterstützt und begleitet. Außerdem lernten sie von Auszubildenden und Ausbilder/-innen regionaler Firmen viel über Ausbildungsinhalte und verschiedene MINT-Berufe, wie zum Beispiel Anlagenmechaniker/-in, Elektroniker/-in, KFZ-Mechatroniker/-in oder Fachinformatiker/-in. Teil der Veranstaltung war auch ein Workshop mit einer Berufsberaterin der Agentur für  Arbeit aus der Region, die viele Tipps zur richtigen Berufswahl weitergab.

Von „schwingenden Kugeln“ bis zur „magnetischen Rohrpost“

Auf der Abschlussveranstaltung am 26. April im Mathematikum in Gießen präsentierten die Jugendlichen ihren Eltern, Geschwistern, Freunden und Lehrern stolz ihre eigenen Exponate. Zwei Schüler experimentierten mit Musikboxen und Styroporkugeln, um Schallwellen sichtbar zu machen. Nicholas Kraus hat in seinem „Klick-Klack-Experiment“ die Schwingkraft von Kugeln dargestellt. Paul Müller von der Brüder-Grimm-Schule in Kleinlinden ließ Magnete durch Rohre unterschiedlicher leitender und nicht leitender Materialien, wie z.B. Kupfer, Aluminium oder Kunststoff fallen, um deren unterschiedliches Verhalten zu beobachten.

Alle Teilnehmer der Brüder-Grimm-Schule in Gießen-Kleinlinden, der Burgwaldschule in Frankenberg, der Adolf-Reichwein-Schule in Friedberg, der Alexander-von-Humboldt-Schule in Asslar und der Theo-Koch-Schule in Grünberg erhielten außerdem ein Zertifikat über ihr freiwilliges Engagement und die Inhalte der Workshops.

Hintergrundinformationen zum Projekt

Auf Initiative des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und mit Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums, wurde das Projekt „MINT- Die Stars von Morgen“ für Schülerinnen und Schüler im Alter ab 14 Jahre für die 8. bis 10. Jahrgangsstufen ins Leben gerufen. Durchgeführt werden die Veranstaltungsreihen von der Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH in Kooperation mit den hessischen Science Centern an den verschiedenen Standorten.

Finanziert wird das Projekt seit 2012 vom Land Hessen unter Einsatz von Mitteln des Europäischen Sozialfonds und mit Mitteln der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Die individuelle Maßnahme ist im Rahmen der Berufsorientierung als schulische Veranstaltung anerkannt und umfasst mindestens 28 Zeitstunden.

Pro Schulhalbjahr finden ein bis zwei Veranstaltungsreihen je Science Center statt, sodass im Jahr 2017 jeweils 3 Veranstaltungsreihen in Frankfurt bei der Experiminta, 3 Veranstaltungsreihen in Gießen im Mathematikum, 2 Veranstal-tungsreihen in Marburg im Chemikum,  2 Veranstaltungsreihen im Viseum in Wetzlar und 2 Veranstaltungsreihen in Kassel im Schülerforschungszentrum Nordhessen für insgesamt über 230 interessierte Schülerinnen und Schüler angeboten werden.

Weitere Informationen unter: www.mint-die-stars-von-morgen.de

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