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Unser Azubi Calvin Krämling spielt im E-Sport-Team von Eintracht Frankfurt

Viele Jugendliche träumen davon, was Calvin Krämling jetzt erreicht hat – er kann mit seinem Hobby und seiner Leidenschaft, dem Online-Spiel „League of Legends“, sogar Geld verdienen. Seit Januar gehört der Auszubildende bei Provadis zur E-Sport-Teammannschaft von Eintracht Frankfurt.

Wie tausende andere „Gamer“ hat Calvin Krämling mit etwa 15 Jahren angefangen und stundenlang zuhause „League of Legends“ gespielt, damals noch mit seinen Schulfreunden. Heute trainiert der 2o-Jährige abends durchschnittlich zehn Stunden pro Woche mit seinem fünfköpfigen Team für Eintracht Frankfurt. „Wir spielen im Training gegen andere Teams und üben dabei strategische Spielzüge, zum Beispiel, wie man sich besser im Spiel bewegen kann und sich untereinander besser abspricht“, erklärt er. Genauso wie beim Fußball, werden auch die E-Sportler dabei von einem Trainer angeleitet. Die Wettbewerbe finden in Gruppen mit acht bis neun Gegnerteams statt. Jedes Team tritt in einer Saison gegeneinander an und die ersten beiden Gewinner steigen dann in die nächste Liga auf. „Mit der Eintracht spiele ich zur Zeit in der zweiten Liga“, sagt Calvin.

Natürlich sind die Hürden, in eine Profi-Mannschaft aufgenommen zu werden, schon recht hoch. Man muss ein guten Platz im Rankingsystem von League of Legends erreicht und auch genügend Spielerfahrung haben. Dann folgt noch ein Auswahlverfahren durch Vorspiele. „Ich habe mich bei Eintracht Frankfurt beworben und wurde nach den Vorspielen zum Gespräch eingeladen. Dabei ging es auch beispielsweise darum, was ich beruflich mache. Am Ende wurde ich dann tatsächlich genommen“, erzählt Calvin stolz.

Der E-Sport ist jetzt ein Nebenverdienst für Calvin, lässt sich aber zeitlich problemlos mit seiner Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik im Industriepark Höchst vereinbaren. „Ich hatte zunächst als Industriemechaniker-Azubi angefangen, die Ausbildung aber abgebrochen. Nach einem Praktikum im Lager habe ich festgestellt, dass mir dieses Berufsbild mehr Spaß macht“, sagt Calvin. Mittlerweile ist er im dritten Ausbildungsjahr und bereitet sich langsam auf die Prüfung vor. Der Unterricht läuft zurzeit virtuell ab. Aber das ist für Calvin kein Problem - mit „Online-Herausforderungen“ kennt er sich ja bestens aus!