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Ausbildung digital: Provadis ist mit 40 virtuellen Klassenzimmern am Start

Die Corona-Krise hat auch das Bildungssystem in kürzester Zeit vor große Herausforderungen gestellt. Provadis, das größte Ausbildungsunternehmen in Hessen, konnte aufgrund seiner bereits vorhandenen Digitalisierungsstrategie und erprobter Lerntools sehr schnell auf die neue Situation und die Entscheidung des Landes Hessen reagieren, auch den Lehrbetrieb in Präsenzschulungen einzustellen. Mittlerweile werden die Auszubildenden, die derzeit in der Phase bei Provadis sind, über 40 virtuelle Klassenzimmer unterrichtet.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir so schnell die technischen und digitalen Möglichkeiten, die Provadis aufgrund ihrer Digitalisierungsstrategie bereits hatte, in dieser Situation einsetzen und ausbauen konnten. Diesen Schritt hatten wir regulär erst für Ende des Jahres geplant. Wir waren schon auf dem Weg, aber Corona hat jetzt wie ein Beschleuniger gewirkt. Mit diesem virtuellen Lehrangebot sind wir vielen schulischen oder anderen Ausbildungsangeboten voraus, weil wir nicht nur Material über Plattformen zur Verfügung stellen, sondern eine interaktive Klassenraumsituation sicherstellen. Die Vermittlung theoretischer, an die Praktika bzw. Seminare angelehnten Inhalte, funktioniert nahezu reibungslos und wir freuen uns, dass die Auszubildenden alle sehr engagiert mitarbeiten.“

Stefan Ehrhard, Leiter Ausbildung bei Provadis

Best Practice: Stimmen unserer Auszubildenden & Ausbildern

„Im labortechnischen Bereich unterrichten wir in der Chemielaborantenausbildung derzeit täglich in mehreren Kursen parallel rund 60 Auszubildende im virtuellen Klassenzimmer „Vitero Inspire“. Zu Beginn des Tages werden der Lernplan besprochen, die Aufgaben verteilt und einführende Unterrichtseinheiten durchgeführt. Zu bestimmten Zeiten können die Auszubildenden uns im virtuellen Klassenzimmer individuelle Fragen stellen und wir erarbeiten gemeinsam Problemlösungen. Am Nachmittag folgt darauf aufbauend die nächste gemeinsame Unterrichtseinheit, in welcher insbesondere Arbeitsergebnisse präsentiert und Lerndefizite geschlossen werden. Dabei schließen wir jeden Tag durch eine Lernerfolgskontrolle ab. Wir haben festgestellt, dass das Lernen in der virtuellen Umgebung ein hohes Maß an Lernfreude und Lernmotivation bei unseren Auszubildenden hervorruft. Insbesondere die Selbstlernkompetenz wird durch diese Lernmethode weiter gefördert. Insgesamt haben wir sehr positive Erfahrungen gemacht. Nach anfänglichen Unsicherheiten und Fragen zur Technik, haben sich die meisten Auszubildenden sehr gut in den Online-Unterricht eingelebt und uns auch überwiegend positive Rückmeldungen gegeben. Für den Online-Unterricht haben wir darüber hinaus noch weitere Vorteile feststellen können. Vor allem zurückhaltendere Auszubildende bringen sich oft häufiger in den Unterricht ein. Der Anfahrtsweg fällt weg und die zur Verfügung stehende Lernzeit kann effizienter gestaltet werden. Die Online-Kompetenzen, die die Auszubildenden jetzt lernen, können sie später in ihrem Berufsalltag gut einsetzen, denn sie werden einen immer größeren Stellenwert bekommen.Aktuell arbeiten wir auch an Lösungen, um nicht nur die Theorie, sondern auch Teile der praktischen Laborausbildung online zu schulen.“

Roman Kraus, Ausbilder Chemie- und Prozesstechnik bei Provadis

„In der elektrotechnischen Ausbildung haben wir den Theorieteil über Netzwerke in der Automatisierungstechnik sehr gut im virtuellen Unterricht umsetzen können. Nach einer Einführung in die Funktionen des Tools Vitero und dem Austausch darüber, wie wir damit zusammenarbeiten wollen, habe ich die Auszubildenden in Gruppen eingeteilt. Sie sollten sich selbstständig zu bestimmten Themen informieren und Recherchen durchführen. Wir haben uns dann regelmäßig im virtuellen Klassenzimmer getroffen und Fragen ausgetauscht. Ich habe darauf geachtet, eine regelmäßige Lernstruktur mit den gewohnten Pausen einzuhalten, denn nicht jeder hat zuhause einen optimalen Lernplatz. Die Auszubildenden konnten ihre Gruppenarbeiten in virtuellen Nebenräumen selbstständig durchführen und mich jederzeit bei Fragen ansprechen – genau so, wie es im Präsenzunterricht der Fall ist. Meine Rolle hat sich kaum verändert, nur die Hilfsmittel sind andere. Um ansatzweise auch Praxis zu vermitteln, habe ich im Schulungsraum von Provadis per Webcam beispielsweise gezeigt, wie man einen Netzwerk-Stecker anschließt. Die Auszubildenden haben sich für ihre Aufgaben selbst eigene Kooperationstools gesucht, mit denen sie ihre Präsentationen vorbereitet haben. Ich bin beeindruckt, wie schnell die Auszubildenden Lösungen gefunden und umgesetzt haben. Ich konnte bereits viele digitale Kompetenzen entdecken, die es gilt weiter auszubauen und zu fördern.“

Björn Prästin, Ausbilder Elektrotechnik bei Provadis

„Dass man jetzt durch den Online-Unterricht nicht gemeinsam mit den anderen Azubis in einem Raum bei Provadis zusammensitzt, ist schon eine komische Situation. Aber es gibt auch viele Vorteile: Ich spare mir die etwa einstündige Anfahrt und den Rückweg, muss morgens nur den Rechner anschalten, bekomme meine Aufgaben und kann loslegen. Außerdem wirkt der Umgang miteinander respektvoller. Ich finde es sehr gut, dass Provadis uns nicht einfach eine große Menge an Aufgaben verteilt, wie es bei anderen Schulen gemacht wird. Wir treffen uns regelmäßig mit den Ausbildern im virtuellen Klassenraum und können uns austauschen. Ohne diesen strukturierten Arbeitstag würde es mir schon schwerer fallen, mich zum Lernen zu motivieren.“

Lasse Jencio, Auszubildender Chemielaborant im ersten Lehrjahr bei einem Pharmaunternehmen

„Ich habe mir das virtuelle Lernen im Home Office anstrengender vorgestellt. Es war sogar angenehm, zuhause in der heimischen Atmosphäre zu arbeiten. Natürlich unterscheidet es sich von der normalen Lernsituation und auch für die Augen ist es anstrengender. Aber nach zwei bis drei Tagen Eingewöhnungszeit hat es richtig Spaß gemacht. Unser Ausbilder hat unsere Pausenzeiten um ein paar Minuten verlängert und auf die neue Lernsituation Rücksicht genommen. Ich finde das digitale Lerntool Vitero sehr abwechslungsreich und flexibel. Wir konnten in kleinen Lerngruppen im virtuellen Klassenzimmer Präsentationen gestalten und gleichzeitig dafür im Internet Recherchen durchführen. Das war eine ganz neue sehr gute Erfahrung.“

Felix Lehrbacher, Auszubildender Elektoniker für Automatisierungstechnik im dritten Lehrjahr

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