DQC_Net startet Modellprojekt zur Zusammenarbeit mit der Berufsschule

Am 24.06.2019 fällt der Startschuss für den strukturierten Dialog der DQC-Partnerunternehmen Evonik und Heraeus mit der Hanauer Ludwig-Geissler-Schule. Ziel des, von DQC_Net angestoßenen und aus dem Netzwerk heraus moderierten Dialogs, ist zunächst ein Abgleich der Sichtweisen auf das Thema digital unterstütztes Lernen zwischen den Lernorten Berufsschule und Unternehmen. Der Fokus liegt auf der Identifikation übereinstimmender und lernortspezifischer Herausforderungen sowie darauf aufbauend auf der Erarbeitung gemeinsamer Handlungsschritte. Gegebenenfalls lassen sich diese Handlungsschritte dann in einem Pilotprojekt umsetzen. In die Analyse der Herausforderungen darf DQC_Net die Erkenntnisse einer landesweiten Azubibefragung einbringen, die von der HessenChemie durchgeführt wurde.

In den Dialogprozess soll der regionale Unternehmerverband mit dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft eingebunden werden, um so von Beginn an andere Branchen mitzudenken. Zudem ist geplant, schrittweise die Schulträger Stadt Hanau und Main-Kinzig-Kreis sowie das Schulamt bzw. das hessische Kultusministerium einzubeziehen. Auf diese Weise können auch eventuelle infrastrukturelle Fragestellungen besprochen werden.

DQC_Net ist ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Europäischen Sozialfond gefördertes Projekt. Im DQC_Net haben sich elfUnternehmen, der Arbeitgeberverband HessenChemie sowie die Industriegewerkschaft IG BCE zusammengeschlossen, um den brancheninternen Wissenstransfer ebenso wie den landesweiten Austausch zu befördern und sich gegenseitig Hilfestellungen für konkrete Umsetzungsschritte von digitalisiertem Lernen bei den Netzwerkmitgliedern zu geben.

Das Themenspektrum deckt dabei Aus- und Weiterbildung entlang der gesamten Erwerbsbiografie ab und umfasst alle Aspekte der digitalen Bildung: von der Zusammenarbeit mit Berufsschulen über selbstgesteuertes Lernen bis zum Einsatz von Virtual- und Augmented Reality Anwendungen.