Industriemeister/-in Pharmazie (IHK)

Berufsbegleitende Weiterbildung bietet viele Vorteile: Sie erhalten wertvolle Impulse, die unmittelbar im täglichen Betrieb angewendet und so auf ihre Nutzwertigkeit überprüft werden können. Sie bleiben fachlich am Ball und gewinnen neues Wissen hinzu. Sie profitieren vom Austausch mit anderen Kursteilnehmern, teilen Ideen und bauen Kontakte auf, die langfristig weiterbestehen.

In den Präsenzkursen der Provadis werden sie intensiv von Dozenten betreut, die Ihr berufliches Umfeld gut kennen. Sie vertiefen Ihr Wissen unter anderem durch Fachvorträge, Gruppenarbeiten, Rollenspiele und über die Internet-Kommunikationsplattform Provadis-Coach erhalten Sie auf Wunsch Feedback und Hilfestellungen, jederzeit und überall. Die Kurse zum Industriemeister Chemie und Pharmazie wurden bereits vielfach erfolgreich absolviert und als sind als wichtige Bausteine der Karrieregestaltung angesehen.

Kursinformation

Druckversion
  • Intensive Betreuung durch einen festen Ansprechpartner während des gesamten Kurses
  • Einsatz größtenteils hauptamtlicher Trainer mit langjährigem praktischem Know-how
  • Der Unterricht findet 2 x pro Woche statt
  • Bei ausreichend großer Teilnehmeranzahl wird der Unterricht als Dublette angeboten
  • Die Vorbereitung auf die Prüfung gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) ist integraler Bestandteil des Meisterkurses
  • Unterstützung bei dem Anmeldeprozess zur Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer
  • In den hessischen Sommer- und Weihnachtsferien findet kein Unterricht statt
  • Erwerb eines anerkannten Qualifizierungsabschlusses (IHK-Meisterbrief)
  • Fachübergreifende Qualifizierung, Vernetzung von Wissen
  • Vorbereitung auf die Übernahme neuer, anspruchsvoller Fachaufgaben und Führungsverantwortung
  • Hoher Praxisbezug Ihrer Weiterbildung
  • Hohe Bestehensquote
  • Freie Nutzung einer kursinternen Internetplattform ('Provadis-Coach') zum Gedanken- und Informationsaustausch
  • Hochschulzugangsberechtigung entsprechend der Regelungen der Bundesländer
  • Fördermöglichkeit gemäß Aufstiegs-BAföG
Mitarbeiter, die auf die Übernahme betrieblicher Führungsaufgaben vorbereitet werden.
Zur IHK-Prüfung ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:
  1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der den Chemieberufen zugeordnet werden kann (z. B. Chemikant, Pharmakant, Chemielaborant)
    oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten
    Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis
    oder
  3. ohne vorangegangene Ausbildung eine mindestens vierjährige Berufspraxis.

Die Vorbereitungskurse für Meister und Techniker werden empfohlen.
Grundlage für die Weiterbildung ist die Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss ''Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin – Fachrichtung Pharmazie'' vom 26. März 2014. Die Qualifikation zum Industriemeister Pharmazie umfasst drei Prüfungsteile:
  1. Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen
  2. Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen
  3. (gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung)
  4. Handlungsspezifische Qualifikationen

Die Fachrichtungsübergreifenden Basisqualifikationen gliedern sich in vier Themenfelder mit nachfolgenden Lernzielen:
  • Rechtsbewusstes Handeln: Nachweis der Fähigkeit einschlägige Rechtsvorschriften berücksichtigen zu können; Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter unter arbeitsrechtlichen Aspekten zu gestalten; Gewährleistung der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und des Umweltschutzes nach rechtlichen Grundlagen sowie die Sicherstellung der Zusammenarbeit mit den entsprechenden Institutionen
  • Betriebswirtschaftliches Handeln: Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Gesichtspunkte im Rahmen praxisbezogener Handlungen; Aufzeigen volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und Darstellung unterschiedlicher Unternehmensformen sowie Planung, Beurteilung und Beeinflussung betrieblicher Abläufe nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten
  • Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung: Analyse von Projekten und Prozessen; Datenaufbereitung; Lesen technischer Unterlagen sowie Unterscheidung entsprechender Planungstechniken; Anwendung angemessener Präsentationstechniken
  • Zusammenarbeit im Betrieb: Erkennen von Zusammenhängen des Sozialverhaltens und Beurteilung ihrer Auswirkungen; Ableitung angemessener Maßnahmen für eine zielorientierte, effiziente und vertrauensvolle Zusammenarbeit; Berücksichtigung von Führungsgrundsätzen und Anwendung entsprechender Führungstechniken
Die Berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen werden gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung vermittelt und gliedern sich in folgende Lernziele:
  • Allgemeine rechtliche Grundlagen
  • Ausbildung planen
  • Ausbildung vorbereiten
  • Ausbildung durchführen
  • Ausbildung abschließen

Der Prüfungsteil der Handlungsspezifischen Qualifikationen ist in die drei folgenden Handlungsbereiche unterteilt:
  1. Pharmazeutische Fertigung und Verpackung
  2. Organisation, Führung und Kommunikation
  3. Spezialisierungsgebiet

Jeder dieser Handlungsbereiche beinhaltet unterschiedliche Qualifikationsschwerpunkte mit den nachfolgenden Lernzielen:

  1. Pharmazeutische Fertigung und Verpackung
    • Pharmazeutische Technologie: Planung, Organisation und Überwachung von Prozessen der Fertigung, Verpackung und Lagerung pharmazeutischer Produkte; Berücksichtigung chemischer, physikalischer, biotechnologischer und mathematischer Gesetzmäßigkeiten; Erkennen von Zusammenhängen und Optimierungsmöglichkeiten sowie die Einleitung zweckentsprechender Maßnahmen
    • Entwickeln und Herstellen von Darreichungsformen: Nachweis der Fähigkeit zur Mitwirkung bei der galenischen Entwicklung von Arzneimitteln; Kenntnisse über chemische, physikalische und pharmakologische Eigenschaften von Wirk- und Hilfsstoffen; Bioverfügbarkeiten und Zusammensetzungen von Wirk- und Hilfsstoffen in Arzneimitteln
    • Pharmazeutische Qualitätssicherung: Steuerung der Fertigung, Verpackung, Lagerung und des innerbetrieblichen Transportes von Arzneimitteln nach pharmazeutischen Regeln; Planung, Koordination und Überwachung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung
  2. Organisation, Führung und Kommunikation

    • Personalführung und –entwicklung: Einsetzen, Führen und Beurteilen des Personals sowie Festlegen von geeigneten Maßnahmen zu deren beruflichen Weiterentwicklung unter Beachtung der Qualifikationsanforderungen des Betriebes
    • Betriebliches Kostenwesen: Übernahme von Kostenverantwortung; Beurteilung von kostenrelevanten Einflussfaktoren hinsichtlich der Entstehung von Kosten, der Entwicklung von Kostenstrukturen, der Kostenkalkulation sowie der Kostenplanung
    • Verantwortliches Handeln im Betrieb (Responsible Care): Berücksichtigung der Vernetzung ökonomischer, ökologischer und sozialer Faktoren; Verantwortliches Handeln im Rahmen gesetzlicher Vorschriften und betrieblicher Vorgaben in den Bereichen Arbeits- und Anlagensicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
    • Qualitätsmanagement: Anwendung von Methoden und Techniken zum qualitätsbewussten Handeln; Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements im Unternehmen
    • Information und Kommunikation: Anwendung von Methoden und Systemen der Information und Kommunikation im Betrieb
  3. Spezialisierungsgebiet
  • Biotechnologie: Planung und Koordination biotechnologischer Prozessabläufe zur Wirkstoffgewinnung; Beachtung und Gewährleistung besonderer Rahmenbedingungen
Im Kurs zum Industriemeister / zur Industriemeisterin Pharmazie (IHK) finden unterschiedliche Methoden (Fachvorträge, Gruppenarbeiten, Dialoge, Übungen und Reflexionsphasen) Anwendung, um eine optimale Vorbereitung für die bevorstehende IHK-Prüfung zu gewährleisten und die einzelnen Wissensbereiche auf reale, praktische Fragestellungen zu übertragen.

Die zweijährige Fortbildung gliedert sich in die beiden Bereiche ''Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen'' und die anschließend behandelten ''Handlungsspezifische Qualifikationen'' und schließt auch die Vorbereitung auf die Prüfung gemäß Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) mit ein.

Die Fachthemen werden in Form wöchentlicher Präsenzveranstaltungen mit 2 x 6 Unterrichtsstunden, jeweils von 12.30 bis 17.30 Uhr (bei Samstagsveranstaltungen 07.30 – 12.30 Uhr) sowie in zwei Seminaren mit einem Umfang von 6 bzw. 4 Tagen vermittelt. Die hessischen Sommer- und Weihnachtsferien bleiben hierbei unterrichtsfrei; in den Oster- und Herbstferien findet in jeweils einer Woche Unterricht statt.

Bei einer ausreichenden Teilnehmerzahl werden die wöchentlichen Präsenzveranstaltungen als Dublette angeboten, d. h. es besteht für jede Unterrichtseinheit der Woche eine Wahlmöglichkeit bezüglich des Unterrichtstermins.
IHK-Zeugnis ''Geprüfte/-r Industriemeister/-in Fachrichtung Pharmazie''
Für diesen Kurs können Sie Fördermöglichkeiten gemäß Aufstiegs-BAföG in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen zu beiden Fördermöglichkeiten erhalten Sie hier

Interessiert?

Weiterbildungen zahlen sich immer dann aus, wenn Thema, Methodik und Zeitpunkt gut in Ihre Berufsbiografie passen. Deshalb können Sie hier ausführliches Informationsmaterial anfordern und dann Ihre Entscheidung treffen.

Dieses Bildungsangebot ist für Sie der Karriere-Aufzug. Sie wollen einsteigen? Hier erhalten Sie Informationen zum Teilnehmerkreis, den Seminarinhalten und –zielen. Sie finden hier auch das Anmeldeformular und attraktive Finanzierungsangebote.

Haben Sie Fragen?

Für Organisationsfragen:
Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH
Kathrin Burneleit
Organisation Weiterbildung Frankfurt
Industriepark Höchst B845
65926 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 305-15188
Fax: +49 69 305-98 15188
E-Mail: kathrin.burneleit(at)provadis.de

Für Fachfragen:
Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH
Kerstin Baldus
Weiterbildung Frankfurt
Industriepark Höchst B836
65926 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 305-17402
Fax: +49 69 305-98 17402
E-Mail: kerstin.baldus(at)provadis.de