Ein Team von mehr als 12 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-von-Kleist-Schule stellte bei einer Expertenkonferenz bei Provadis Projektergebnisse vor, die sie mit ihrem Lehrer Roman Gommermann erarbeitet haben: Wie funktioniert eigentlich ein Windrad?
Die Schülerinnen und Schüler nahmen das Publikum mit in das spannende Innere und stellten die verschiedenen Komponenten vor. Der Wind setzt die großen Rotorblätter in Bewegung. Die Bewegungsenergie des Windes wird in eine mechanische Drehbewegung umgewandelt. Dann leitet das Getriebe die mechanische Drehbewegung in das Innere weiter und der Generator produziert schwankenden Strom. Mithilfe eines Umrichters wird er zu Wechselstrom umgewandelt, den wir nutzen können. Je höher das Windrad ist, desto höher ist die Energiegewinnung. Außerdem unterscheiden sich die Windräder durch verschiedene Getriebe und die Anordnung und Anzahl der Rotorblätter.
Offshore-Anlagen im Meer haben den Vorteil, dass sie größer und robuster sind, die spezielle Verankerung bringt allerdings Herausforderungen mit sich. Vor dem Bau einer Windkraftanlage müssen Messungen durchgeführt werden, ob der Standort für eine optimale Leistung geeignet ist. Je mehr Rotorblätter ein Windrad hat, umso effektiver arbeitet ist. Auch der Anstellwinkel hat einen Einfluss. Windkraftanlagen mit drei Flügeln funktionieren besonders gut, sind am sichersten und erreichen das beste Preis-Leistungsverhältnis. Eine Anlage versorgt jährlich bis zu 3000 Haushalte mit Strom.
Da Wind nicht immer zur Verfügung steht, ist es wichtig, die erzeugte Energie zum Beispiel in Batterien zu speichern. Insgesamt ist die Energiegewinnung mit Windkraft sehr klimafreundlich. Die Windkraft ist die größte erneuerbare Energiequelle in Deutschland. Sie eröffnet neue Berufswege wie den Flächenaquisiteur für die Planung, Ingenieure für den Betrieb und Kletterer für den Rückbau.
In ihrem Exponat haben die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über die Erzeugung von Strom durch eine Windkraftanlage mithilfe eines Gebläses und Windrädern mit verschiedenen Anstellwinkeln und einem Spannungsmessgerät in die Praxis umgesetzt.
