Im Fokus am MINT-Zentrum Nidderau: Wie Wasserkraft zur Energiewende beitragen kann

Gruppe junger Menschen mit Urkunden
Die Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Schule wurden im Projekt „Power Up“ unterstützt von Projektleiterin Teresa Grauer von Provadis (links) und Matthias Stein, Koordinator des MINT-Zentrums (hintere Reihe, Dritter von rechts).

Ein Team von mehr als 17 Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Schule stellte bei einer Expertenkonferenz bei Provadis Projektergebnisse vor, die sie mit ihrem Lehrer Matthias Stein erarbeitet haben: Im Zentrum ihrer Präsentation standen Aufgaben und Funktion eines Pumpspeicherkraftwerks.

Mithilfe von Wasser, Pumpen und Turbinen kann das Wasserkraftwerk größere Mengen elektrischer Energie speichern und ist ein perfekter Helfer für die Erneuerbaren Energien. Es besteht aus zwei auf unterschiedlichen Höhen liegenden Wasserbecken. In dem oberen Becken wird Energie des Wassers (Lageenergie) gespeichert, die durch Ablassen des Wassers in das untere Becken wiedergewonnen werden kann. Für die Effizienz und Sicherheit des Kraftwerks sorgt das Einlaufbauwerk.

Aus Umweltschutzgründen und um das Landschaftsbild nicht zu beeinträchtigen, werden unter anderem die Pumpen, Turbinen und Generatoren in einem unterirdischen Maschinenraum, der Kraftwerkskaverne, eingebaut. Das Team erläuterte außerdem, wie durch das Fließen des Wassers mit Hilfe einer Turbine und eines Generators Energie erzeugt wird, die dann umgewandelt durch einen Transformator beispielsweise an Schulen weitergegeben werden kann.

In ihrem Exponat haben die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über die Erzeugung von Strom mithilfe der Wasserkraft durch den Einsatz von zwei Wasserbecken, eines Generators und einer kleinen Pumpe in die Praxis umgesetzt.