Im Projekt „Transformation durch Ausbildung im Betrieb zusammen gestalten“ (TrAB) hat diese Woche die erste Beiratssitzung stattgefunden. Im Fokus stand die Weiterentwicklung der betrieblichen Ausbildung und die Frage, wie Auszubildende im Arbeitsalltag bestmöglich unterstützt werden können.
Dabei wurde deutlich: Es reicht nicht aus, Nachwuchs zu gewinnen. Entscheidend ist eine qualitätsvolle Begleitung während der gesamten Ausbildungszeit. Eine tragende Rolle übernehmen hierbei die ausbildenden Fachkräfte, die ihr Wissen weitergeben, praktische Fähigkeiten vermitteln und Orientierung bieten.
Genau hier setzt TrAB an. Das Verbundprojekt zielt darauf ab, diese Fachkräfte gezielt zu stärken. In Seminaren erweitern sie ihre berufspädagogischen Kompetenzen und reflektieren ihre Rolle zwischen fachlicher Tätigkeit und Anleitung von Lernprozessen.
Gemeinsam mit Currenta sowie den Chemiesozialpartnern Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und Industriegewerkschaft IGBCE wurden im Beirat erste Erkenntnisse aus den Qualifizierungsmaßnahmen sowie anstehende Projektschritte besprochen.
Die Rückmeldungen der Beteiligten zeigen klar: Der Ansatz trifft einen wichtigen Bedarf in der chemischen Industrie. Er trägt dazu bei, die Ausbildung im Betrieb weiterzuentwickeln, unterstützt die beteiligten Fachkräfte in ihrer Aufgabe und stärkt die Qualität der Qualifizierung.
Im nächsten Schritt geht es darum, die gewonnenen Erfahrungen breiter in die Praxis zu übertragen und langfristig in der Branche zu verankern.


