Schülerinnen und Schüler des MINT-Zentrums Frankfurt West erhielten exklusive Einblicke in die Wasserstofftechnologie im Industriepark Höchst
Eine Schulklasse der Leibnizschule (MINT-Zentrum Frankfurt West) war im Rahmen des „Power Up"-Projekt zu Besuch an der Wasserstoffzugtankstelle im Industriepark Höchst. Gemeinsam mit Wasserstoffexperte Dr. Sirko Ogriseck erlebten die Schülerinnen und Schüler hautnah, wie Technologien aus dem Unterricht im industriellen Alltag eingesetzt werden.
Von der Theorie in die Praxis
Die Exkursion ermöglichte den Jugendlichen einen unmittelbaren Einblick in echte Industrieanlagen und technische Prozesse. Besonders beeindruckend war für viele das komplexe Zusammenspiel von Technik, Energie und Sicherheit, das Dr. Ogriseck anschaulich erklärte. Was im Unterricht noch abstrakt erscheint, wurde an der Wasserstoffzugtankstelle greifbar und konkret.
Die Schülerinnen und Schüler setzen ihre gewonnenen Erkenntnisse nun kreativ um: Sie entwickeln Funktionsmodelle und Erklärfilme. In einem bei Provadis erstellten Diorama wird daraufhin das Zusammenspiel der Energien dargestellt. Diorama, Funktionsmodelle und Erklärfilme werden Teil einer Ausstellung, die ab Ende März 2026 in der EXPERIMINTA Frankfurt zu sehen sein wird.
Hintergrund: „Power Up" für MINT-Talente
Der Besuch ist Teil des Bildungsprojekts „Power Up", das Provadis gemeinsam mit der LEA LandesEnergieAgentur Hessen und Stuart & Friends unterstützt. Das Programm zeigt Jugendlichen, was Energiewende und Transformation für ihre Zukunft bedeuten und wie sie diese mit MINT-Berufe aktiv mitgestalten können. Der Bedarf an gut ausgebildeten MINT-Talenten wächst stetig - frühe Praxiserfahrung ist deshalb so wichtig. Neben der Wasserstofftankstelle gab es bereits Exkursionen zu anderen außergewöhnlichen Lernorten wie dem ABO Energy Windpark in Weilrod oder dem Wasserkraftwerk der OVAG-Gruppe in Ortenberg Lißberg.

