Erneuerbare Energien erlebbar machen: Ausstellung zum Projekt „Power Up“ in der EXPERIMINTA eröffnet

Gruppe von Personen vor Modellen.
Leibnizschule aus Frankfurt-Höchst (Wasserstoff)
Leibnizschule aus Frankfurt-Höchst (Wasserstoff)
Josephine-Baker-Schule aus Frankfurt-Riedberg (Solarkraft)
Josephine-Baker-Schule aus Frankfurt-Riedberg (Solarkraft)
Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau (Wasserkraft)
Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau (Wasserkraft)
Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn (Windkraft)
Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn (Windkraft)
Dr. Karsten McGovern, Geschäftsführer LandesEnergieAgentur Hessen (LEA)
Dr. Karsten McGovern, Geschäftsführer LandesEnergieAgentur Hessen (LEA)
Menschenmenge bei Veranstaltung

Gemeinsam mit vier schulischen MINT-Zentren hat Provadis gestern die Ausstellung „Power Up“ in der EXPERIMINTA Frankfurt eröffnet. Rund 90 Gäste aus Bildung, Wirtschaft und Politik nahmen an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt steht ein interaktives Diorama, das anschaulich zeigt, wie erneuerbare Energien zusammenspielen und welche Berufsfelder dahinterstehen.

Das Diorama ist das Ergebnis eines von Provadis initiierten praxisorientierten Bildungsprojekts, an dem rund 100 Schülerinnen und Schülern der Leibnizschule und der Josephine-Baker-Schule in Frankfurt sowie der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau und der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschbornbeteiligt waren. Ziel war es, die Energiewende greifbar zu machen und gleichzeitig Orientierung in MINT-Berufen zu geben.

In Workshops, Praxiseinheiten und Exkursionen, unter anderem zu ABO Energy, Equinix, OVAG und zur Wasserstoffanlage im Industriepark Frankfurt-Höchst, setzten sich die Jugendlichen intensiv mit Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft und Wasserstoff auseinander. Auf dieser Grundlage entwickelten sie eigene Modelle und Exponate, präsentierten ihre Ergebnisse im Rahmen einer Expertenkonferenz und führten diese im Diorama zusammen, das das Zusammenspiel moderner Energieformen in einer Stadt veranschaulicht.

Das Projekt zeigt, wie MINT-Bildung wirken kann, wenn sie an realen Zukunftsfragen ansetzt und junge Menschen frühzeitig mit den Kompetenzen und Berufen der Energiewende in Kontakt bringt.

Dr. Karsten McGovern, Geschäftsführer der LandesEnergieAgentur Hessen (LEA), betonte bei der Eröffnung:
„Mehr Energieversorgungssicherheit, bezahlbare und klimaneutral erzeugte Energie hängen nicht nur von Technik, Finanzierung und Regulierung ab, sondern in Deutschland vor allem von engagierten Fachkräften. Die Ausstellung Power Up zu den “Energiewendeheldinnen und -helden” zeigt Jugendlichen attraktive berufliche Perspektiven in dieser Zukunftsbranche. Deshalb haben wir das Projekt im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums gefördert.“

Die Ausstellung ist für einen Monat in der EXPERIMINTA zu sehen. Gefördert wurde das Projekt von der LEA Hessen aus Mitteln des Hessischen Wirtschaftsministeriums, zusätzlich unterstützt von „Stuart & Friends“.

Weitere Informationen zum Projekt unter “Power Up” oder in der aktuellen Pressemitteilung.