Schulungen für ausbildende Fachkräfte langfristig verankern

Acht Personen stehen nebeneinander im Innenhof des Provadis Campus und blicken in die Kamera
Die Projektpartner beim Partnertreffen auf dem Provadis Campus in Frankfurt

Wie lassen sich Schulungsangebote für ausbildende Fachkräfte langfristig in der Chemiebranche verankern? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Partnertreffens auf dem Provadis Campus in Frankfurt.

Provadis, Currenta und die IG BCE führen gemeinsam den Projektverbund „Transformation durch Ausbildung im Betrieb zusammen gestalten“ durch. Dazu gehören die Teilprojekte TrAB und TrAoB. Das von den Chemiesozialpartnern BAVC und IG BCE unterstützte Bildungsprogramm hat das Ziel, die duale Berufsausbildung am Lernort Betrieb zu stärken.

Im Rahmen des Projekts finden dreitägige Schulungen für ausbildende Fachkräfte statt. TrAB richtet sich an Betriebe in den Regionen Frankfurt und Leverkusen. Das Teilprojekt TrAoB überträgt die Inhalte auf die Bedürfnisse von Betrieben in Ostdeutschland. Die Teilnehmenden erweitern dabei ihre berufspädagogischen Kompetenzen und setzen sich mit ihrer Rolle als Fachkraft und Lernbegleitung auseinander.

Schulungsangebote langfristig verankern

Im Mittelpunkt des halbtägigen Workshops stand die Frage, wie die Kursangebote über die Projektlaufzeit hinaus fortgeführt werden können. Die Partner entwickelten Ansätze, um Schulungen für diese wichtige Zielgruppe der beruflichen Bildung sowohl in den drei Modellregionen als auch darüber hinaus in der Chemiebranche zu etablieren.

Die erarbeiteten konzeptionellen Überlegungen werden im Herbst in der Beiratssitzung gemeinsam mit den Chemiesozialpartnern weiter erörtert.

Der Projektverbund wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus gefördert.

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